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Beleggeburt

Geburt mit eigener Hebamme im Krankenhaus St. Elisabeth oder der HELIOS Klinik Schkeuditz

Sie werden bereits von Ihrer Hebamme in der Schwangerschaft begleitet, haben ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Sie kennt Ihre Wünsche und Unsicherheiten im Hinblick auf die Geburt, weiß wie die bisherige Schwangerschaft verlaufen ist. Eine Anmeldung in der gewünschten Klinik ist etwa 4-6 Wochen vor dem Entbindungstermin nötig. Hierzu vereinbaren Sie bitte vorher einen Termin in der Klinik. Es erfolgt ein Ultraschall und sie erhalten Aufklärungen zu verschiedenen Themen, die Dokumente für die Geburt haben Sie schon im Vorfeld mit Ihrer Hebamme ausgefüllt.

Wenn nun die Wehen beginnen, oder die Fruchtblase gesprungen ist, rufen Sie Ihre Hebamme. Sie kommt- außer bei Notfällen (z.B. starker Blutung)- vorerst zu Ihnen nach Hause und begleitet Sie dort so lange wie Sie sich in Ihrer vertrauten Umgebung wohl fühlen, oder bis sich der Muttermund schon etwas geöffnet hat. Dann fahren alle in die Klinik. Dort wird nach Klinikstandard vorgegangen, d. h. ein Aufnahme-CTG geschrieben, eine Flexüle gelegt, der Kreislauf kontrolliert, Ultraschall, eventuell eine vaginale Untersuchung vorgenommen und, wenn gewünscht, ein Einlauf durchgeführt.
Während der Geburt bleibt die Hebamme die gesamte Zeit an Ihrer Seite und unterstützt Sie in Ihrem Weg der Geburt, bei der Atmung, sowie der Wahl der Positionen. Ebenfalls wendet Sie bei Bedarf hilfreiche Maßnahmen, wie Massagen, ein Entspannungsbad, Akupunktur, Homöopathie, oder Aromatherapie an, sowie bei Bedarf eine medikamentöse Schmerztherapie.

Zur Geburt sind aufrechte Gebärhaltungen für den Verlauf am Günstigsten, da hier die Schwerkraft mithelfen kann und die Frau ihre Kräfte effizienter einsetzen kann. Hierzu zählen z.B. Sitzen, Stehen, Knien, Hocken.
Wir unterstützen Sie darin, die für Sie geeignete Position zu finden, wenn es die Situation zuläßt.
Nach der Geburt wird das Kind, ganz wie Sie es wünschen, schnell abgenabelt (z.B. bei Abnahme von Nabelschnurblut zur Spende oder Einlagerung), oder erst später, nach dem ersten Kuscheln mit der Mutter auf ihrem Bauch. Anschließend wird aus dem Nabelschnurblut der pH-Wert und evtl. die Blutgruppe des Kindes bestimmt. Es folgt die Geburt des Mutterkuchens, der auf seine Vollständigkeit überprüft wird. Anschließend wird geschaut, ob am Damm oder in der Scheide kleine Verletzungen zu sehen sind, die unter lokaler Betäubung von der Ärztin/Arzt versorgt werden.

Jetzt haben Sie Zeit sich in Ruhe kennen zu lernen, Sie kuscheln, staunen und lassen sich von Ihrem Kind verzaubern. Auch das erste Anlegen an die Brust erfolgt in dieser Zeit.

Nach einiger Zeit wird das Kind gemessen, gewogen und bekommt die ersten Sachen angezogen.
Es erfolgt die U1 (erste Untersuchung des Kinderarztes/-ärztin) entweder noch im Kreißsaal, oder später auf der Wochenstation. Bei Wohlbefinden darf die Familie nach Hause gehen, oder aber ungefähr 3 Tage auf der Wochenstation bleiben. Es gibt die Möglichkeit ein Familienzimmer zu buchen, hier kann die Familie gemeinsam die ersten Tage verbringen. Die Schwestern und Hebammen der Station kümmern sich um Sie und das Baby.

Bis zum Tag vor der Entlassung besucht Sie die Hebamme einmal täglich in die Klinik, danach kommt Sie täglich zu Ihnen nach Hause und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Bei einer Beleggeburt fällt eine Rufbereitschaftspauschale für die Hebamme an.

Infos zu den Kliniken
geburtshilfe-halle.de